Riegelhaus, Klosterhaus, altes Rathaus, Rothaus u.a.m. Es werden Ihnen aber auch hie und da die typischen alten Glarner "Tatschhäuschen" begegnen.
Zwei Kirchen prägen unser Dorf. Die evangelische Kirche mit Baujahr 1811 bis 1813 und die katholische Dreikönigskirche, Baujahr 1933 bis 1935.
Am Nordrand unseres Dorfes liegt der Mettlensee, ein kleiner Weiher an idyllischer Lage, von glasklarem Felsquellwasser gespiesen.
Bei diesem Weiher findet man auch die kantonale Fischbrutanstalt mit Fischereimuseum und der kantonale Bienenlehrpfad, die zum Verweilen einladen.
Die markanten Hügel zum Teil mitten im Dorf Unter Büel, Büel, Vorambüel, kleiner Vorambüel und die Bürglen fallen jedem Besucher auf. Es sind Überreste aus prähistorischen Bergstürzen.
Ein kleiner Abstecher auf den Schlatt führt am Schlattstein vorbei. Ein markanter Zeitzeuge aus der Eiszeit, der unter Denkmalschutz steht. Von dieser Anhöhe Schlatt überblicken Sie das ganze Dorf.
Vor etwa 25000 Jahren, als sich der Linthgletscher zurückzog, wurde der Stein auf dem Schlatt, einer Anhöhe nordöstlich von Netstal, abgelagert. Der “älteste Niedergelassene“ wird er in Netstal spasseshalber genannt. Ein Gesuch, den Stein zu sprengen und die Steinbrocken zu nutzen, wurde 1890 vom Gemeinderat nicht bewilligt. Auf Antrag der Naturschutzkommission des Kantons Glarus beschloss die Gemeinde 1908 den Stein unter Naturschutz zu stellen. Am 31. Mai 1942 wurde dies im Auftrag der Naturforschenden Gesellschaft in den Stein gemeisselt.
Staunend stehen die Besucher von Netstal vor der fast senkrecht aufragenden Felswand des Wiggis. Von knapp 500m ü. M. steigen diese imposanten Felsen bis auf die Höhe von 2'282 Metern zum Rauti und zum Wiggis. Die Staublawinen im Winter oder die Sturzbäche bei Sommergewittern hinterlassen immer wieder und für Besucher ganz besondere Eindrücke.
Kurz und bündig; Unser ganzens Dorf ist sehenswürdig.